Helfer im Paradies

Beitrag eingestellt von Karina Seidl-Deubner von den Bezirksblätter aus Gänserndorf am 07.03.2014

 

 

Helfer im Paradies

DEUTSCH-WAGRAM/CALHETA.

Staubige Pisten ziehen sich holprig über das Land. Sauberes Trinkwasser ist ein teures Gut. Regen fällt nur an einem bis zwei Tagen im Jahr. Arbeit gibt es nur in den Tagen nach dem Regen. Dann werden die Felder bestellt.
Calheta de Sao Miguel ist ein kleines Fischerdorf auf der Hauptinsel von Kap Verde. Trotz der paradiesischen Meereskulisse verschlägt es kaum je Touristen auf die Insel. Die Armut ist überall spürbar. Viele versuchen ihr Glück in der Emigration. Dennoch sieht man in den Gesichtern keine Verzweiflung. "Die Calheta lächeln. Die Menschen sind gastfreundlich und teilen das wenige, das sie haben", erzählt Erich Bürger. 2008 übernahm er die Obmannschaft des Vereins "Städtefreundschaft Deutsch-Wagram – Calheta". Seitdem reist er mit seiner Frau Margarete und anderen Vereinsmitgliedern alle zwei Jahre auf die Insel im Zentralatlantik neben der westafrikanischen Küste. Die Deutsch-Wagramer wollen selbst sehen, was aus ihren Spenden geworden ist und sie kommen nie mit leeren Händen.

Durchblick

Erich Bürger, selbst Optiker, erweiterte das Hilfsprojekt um Sehhilfen. Vor Ort untersucht er die Menschen und verteilt Brillen. Der organisatorische Aufwand im Vorfeld ist enorm. Alte Brillen werden eingesammelt, repariert und gereinigt, vermessen und katalogisiert. Erst dann werden sie in Container verpackt und verschifft. Mitgenommen werden auch Schul- und Spielsachen für die Kindergärten sowie medizinisches Gerät für das Krankenhaus.
Vor 25 Jahren gründete der Deutsch-Wagramer Günther Haiden den Verein Städtefreundschaft Deutsch-Wagram – Calheta. Aus dem ersten Projekt "Schulbusse für Calheta" wurden zahlreihe Initiativen. Mit Geldern wurden Kindergärten gebaut und eingerichtet, das Krankenhaus mit Materialien und Geräten unterstützt. Um die Kinder, deren einzige warme Mahlzeit oft im Kindergarten stattfindet, mit frischen vitaminreichen Lebensmitteln zu versorgen, initiierten die Deutsch-Wagramer ein Landwirtschaftsprojekt.

15 Euro im Jahr


Unterstützen kann man den Verein durch Sachspenden oder durch eine Jahresmitgliedschaft von 15 Euro. Beim großen Sommerfest auf der Deutsch-Wagramer Grillranch kann man die Vereinsmitglieder genauer kennenlernen. 2015 ist der nächste Besuch auf Kap Verde geplant.
2008 übernahm Erich Bürger die Obmannschaft des Vereins. Der Optiker erweitete das Hilfsprojekt um Sehhilfen. Alle zwei Jahre reist er mit seinem Team auf die Kap Verde, untersucht die Menschen vor Ort und verteilt Brillen. Der organisatorische Aufwand im Vorfeld ist enorm. Brillen werden eingesammelt, repariert und gereinigt, vermessen und katalogisiert. Erst dann werden sie in Container verpackt und verschifft. Mitgenommen werden auch Schul- und Spielsachen für die Kindergärten sowie medizinisches Gerät für das Krankenhaus. Große Freude hatten die Jugendlichen mit den Fußbällen und ihr ganzer Stolz sind eigene Dressen.

15 Euro im Jahr

Unterstützen kann man den Verein durch Sachspenden oder durch eine Jahresmitgliedschaft von 15 Euro. 2015 ist der nächste Besuch geplant.

 

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